Die HBaja SAE India 2026, die auf dem NATRAX (National Automotive Test Tracks) stattfand, markierte einen bemerkenswerten Meilenstein bei den Ingenieurswettbewerben in Indien. Zum ersten Mal in der zwanzigjährigen Geschichte der Veranstaltung wurde der 3D-Druck von Dr. Manish Jaiswal, Direktor von NATRAX, offiziell in das BAJA SAEINDIA-Ökosystem eingeführt – dank der gemeinsamen Bemühungen von Stratasys India und seinem Vertriebspartner DesignTech Systems.
Diese Initiative brachte die industrielle additive Fertigung direkt zu den Ingenieurstudenten und setzte damit einen neuen Standard für innovationsorientiertes Lernen und die Entwicklung von berufsrelevanten Fähigkeiten.
Die HBaja SAE India 2026 fand im Januar auf dem NATRAX-Gelände (National Automotive Test Tracks) statt und zog 21 Ingenieurteams aus dem ganzen Land an. Eine der herausragenden Neuerungen des diesjährigen Wettbewerbs war die „3D Print-Sync – Additive Fertigung Validation Challenge“, ein spezieller Teilbereich, der darauf ausgelegt war, die Studierenden in reale Design- und Fertigungsabläufe einzuführen. Die Initiative ermöglichte es den Teams zu erforschen, wie innovative Designkonzepte durch fortschrittliche Technologien der additiven Fertigung validiert werden können, und überbrückte so die Kluft zwischen ingenieurwissenschaftlicher Vorstellungskraft und praktischer Machbarkeit.
Im Mittelpunkt der Herausforderung stand die Aufgabe, einen 3D-gedruckten Wasserflaschenhalter zu entwerfen und zu validieren – ein auf den ersten Blick einfaches, aber technisch anspruchsvolles Bauteil, das für die Ergonomie und die Langlebigkeit von Fahrzeugen von Bedeutung ist.
Die Teams reichten ihre CAD-Designs ein, die anschließend im DesignTech Stratasys Additive Fertigung-Experience-Centre mit dem Stratasys F770 zum Leben erweckt wurden – einem großformatigen industriellen FDM-3D-Drucker, der für seine Präzision, Wiederholgenauigkeit und Zuverlässigkeit bei der Herstellung von FDM-Bauteilen in industrieller Qualität bekannt ist.
Bewertungskriterien:
Die Studententeams bewiesen außergewöhnliche technische Reife durch den Einsatz von Leichtbauverfahren, Topologieoptimierung, Strategien zur Optimierung der Stabilität / Festigkeit und DFAM (Design für die additive Fertigung), wobei sie gleichzeitig sicherstellten, dass der Flaschenhalter die Flasche während der Dauerhaltbarkeitsprüfung sicher in Position halten konnte.
Die Rolle von Stratasys und DesignTech Systems
Die Partnerschaft zwischen DesignTech Systems und Stratasys spielte eine entscheidende Rolle bei der reibungslosen Durchführung der Challenge und der Steigerung der Gesamtqualität der Veranstaltung.
Industrielle 3D-Drucktechnologie: Der Stratasys F770 produzierte langlebige, maßgenaue Prototypen, sodass die Studierenden ihre Teile genau wie in einer industriellen Umgebung validieren konnten.
Stärkung der Brücken zwischen Industrie und Wissenschaft: Durch die Integration fortschrittlicher additiver Fertigung in einen Studentenwettbewerb unterstrichen Stratasys und DesignTech, wie wichtig es ist, zukünftige Ingenieure auf die Arbeit mit modernsten Fertigungstechnologien vorzubereiten.
Diese Initiative ist weit mehr als nur ein Wettbewerbsbereich – sie stellt einen Wendepunkt für die Ingenieursausbildung in Indien dar. HBaja SAEINDIA hat nun die Voraussetzungen für eine breitere Anwendung der additiven Fertigung in studentischen Projekten, bei der Entwicklung von Automobilkomponenten und in kompetenzorientierten Ausbildungsprogrammen geschaffen.
Wie geht es weiter?
Erfahren Sie mehr darüber, wie Stratasys die Zukunft des Automobildesigns, des Prototypings und der Fertigung gestaltet.