Customer
FabGRAB
Headquarters
Spain
Industry
Dental
Da intraorale Scans und digitale Arbeitsabläufe zunehmend zum Standard werden, stehen Labore und Zahnärzte unter wachsendem Druck, den steigenden Erwartungen sowohl an Präzision als auch an Ästhetik gerecht zu werden. FabGRAB, ein spanisches Start-up der Zahnmedizin, das aus dem Zusammenschluss zweier Zahnlabore und eines Schulungsunternehmens hervorgegangen ist, erkannte die Chance, diesen Wandel anzuführen.
Ihre Geheimwaffe? Der Stratasys J5 DentaJet-Drucker und das TrueDent-D-Kunstharz.
Jeder Laborbetreiber weiß, dass die herkömmliche Herstellung von Zahnersatz arbeitsintensiv ist und Gipsmodellierung, Metallgerüste sowie langwierige manuelle Nachbearbeitungsschritte umfasst.
TrueDent-D, ein von Stratasys entwickeltes, patentiertes und CE-gekennzeichnetes Kunstharz, ermöglicht vollständig digitale Arbeitsabläufe bei der Herstellung von Zahnersatz. In Kombination mit dem PolyJet-Druckverfahren auf dem J5 DentaJet können Labore damit hochästhetischen, monolithischen Zahnersatz mit präzisen Zahn-Basis-Beziehungen herstellen, der keine Verklebung erfordert.
„Der Unterschied ist enorm“, sagt Jaime Aisa Moreno, Mitbegründer und CEO von FabGRAB. „Was früher mit Kochen, Gips und roher Kraft verbunden war, ist jetzt sauber, schnell und digital wiederholbar.“
„Mit dem J5 können wir hyperrealistische Modelle drucken, die perfekt auf die Fähigkeiten moderner Intraoralscanner abgestimmt sind“, fügt Aisa hinzu. „Es ist der einzige Drucker auf dem Markt für Zahnmedizin, der dieses Maß an Realismus erzielen kann.“
In Spanien, wo FabGRAB als Anwender tätig ist, ist fast jeder fünfte Erwachsene von Zahnlosigkeit betroffen – dem teilweisen oder vollständigen Verlust bleibender Zähne. FabGRAB ist sich bewusst, dass herkömmliche Methoden nicht skalierbar genug sind, um den heutigen Bedarf an herausnehmbaren Zahnersatz zu decken. Digitale Arbeitsabläufe hingegen schon.
Mit dem J5 DentaJet kann FabGRAB in einem Fertigungsdurchgang über 30 Vollprothesen gleichzeitig herstellen, was den manuellen Arbeitsaufwand reduziert und eine Serienfertigung in großem Maßstab ermöglicht. Da der Arbeitsablauf zudem vollständig digital ist, können Entwürfe und Patientenakten gespeichert und jederzeit erneut ausgedruckt werden.
„Das gibt uns die Flexibilität, unsere Service-Dienstleistungen zu erweitern, mehr Anbieter zu unterstützen und reproduzierbare Ergebnisse schneller zu liefern“, sagt Mitbegründer Domingo Martínez.
FabGRAB gehört zu den ersten Labors in Europa, die 3D-gedruckte Vollfarbdruck-Zahnprothesen mit TrueDent-D anbieten. Das Start-up will diesen First-Mover-Vorteil nutzen, um Marktführer zu werden, während die Nachfrage nach ästhetischen, effizienten Zahnprothesenlösungen steigt.
„Die Erwartungen für 2025 und darüber hinaus eröffnen ein völlig neues Spielfeld“, sagt Aisa. „Als einer der Ersten, die dies anbieten, befinden wir uns in einer einzigartigen Position.“
In einem Markt, der sowohl mit einer wachsenden älteren Bevölkerung als auch mit einem Rückgang an qualifizierten Fachkräften konfrontiert ist, verschafft die Fähigkeit, die Zahnersatzproduktion zu digitalisieren und zu skalieren, Zahnlaboren einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.
GrabCAD Print spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg von FabGRAB. Die Software lässt sich nicht nur in führende CAD-Plattformen wie 3Shape und exocad integrieren, sondern vereinfacht auch die Auftragseinrichtung durch automatisiertes Nesting, intelligente Stützstrukturen und Remote-Verwaltung.
„Sobald das Design fertig ist, laden wir es in GrabCAD, weisen dem Zahnfleisch und den Zähnen Farben zu und senden es an den Drucker“, erklärt Aisa. „Das optimiert den gesamten Prozess.“
Der Einsatz der TrueDent-Voreinstellungen für Zahnersatz – 10 Zahnfleischfarben, 17 Zahnfarben und Optionen für mehrschichtige lichtduchlässige Strukturen – hilft FabGRAB dabei, natürlich aussehende Ergebnisse zu erzielen, die den Erwartungen der Patienten hinsichtlich Realismus und Individualisierung gerecht werden.
Die Gründer von FabGRAB sind sich einig: Das ist erst der Anfang. Nachdem die Grundlage nun geschaffen ist, blickt das Team auf weiteres Wachstum, eine breitere Akzeptanz und eine tiefgreifendere Individualisierung der von ihnen angebotenen Zahnprothesen.
„TrueDent ermöglicht es uns, etwas anzubieten, das es zuvor noch nicht gab“, sagt Aisa. „Und Stratasys war ein echter Partner bei der Verwirklichung dieser Vision.“