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Fallstudien zur Medizinbranche

Mithilfe von 3D-Druck können Leben gerettet werden

Ob beim Kampf gegen Diabetes oder bei den „magischen Armen“ der kleinen Emma – Mediziner nutzen 3D-Druck, um Leben zu retten und die Gesundheit zu fördern.

Erfahren Sie, wie engagierte Mediziner mithilfe des 3D-Drucks Innovationen hervorbringen, Schwierigkeiten überwinden und effizienter arbeiten.

3D-Modell des Geräts Torino

Ivivi Technologies, ein börsennotiertes Medizintechnikunternehmen, entwickelt nichtinvasive Elektrotherapien für eine große Bandbreite an medizinischen Anwendungen. Die medizinischen Geräte von Ivivi werden zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen verwendet. Hierbei werden die entzündungshemmenden Reaktionen der Patienten stimuliert. Das Unternehmen entwickelt zudem elektrotherapeutische Geräte für zahlreiche medizinische Anwendungen, darunter kardiale, neurologische und orthopädische ebenso wie die Behandlung von nicht verheilenden Wunden (z. B. bei Bettlägerigkeit oder Diabetes), Sportverletzungen und anderen Krankheiten.

Die vielseitigen und wachsenden Einsatzbereiche der Elektrotherapie von Ivivi erforderten die fortlaufende Produktion von Kleinserien für klinische Versuche. Die Vorbereitung der einzelnen Versuche beanspruchte kostspielige Monate der Planung, Entwicklung und Produktion – die natürlich die Fertigstellung der Produkte des Unternehmens erheblich verzögerte.

“Wir verließen uns auf externe Anbieter, und häufig dauerte es Monate, auch nur einen sehr teuren und äußerst filigranen Prototyp herzustellen, der natürlich mehrfach überarbeitet werden musste, um schließlich das endgültige Versuchsprodukt zu erhalten”, so André A. DiMino, Vice Chairman of the Board und Co-Chief Executive Officer von Ivivi Technologies. “Wir brauchten ein schnelleres, unkomplizierteres System: eines, mit dem wir Konstruktion, Entwicklung und Fertigung testfähiger klinischer Geräte hausintern durchführen konnten. Wir hatten Rapid Prototyping gehört und konnte es kaum erwarten, dessen Möglichkeiten auszuloten.”

Entscheidung für den Eden350™ aufgrund von Schnelligkeit und Präzision sowie dem Gewicht, dem Finish und der Langlebigkeit des Endprodukts

Objet Eden350

DiMino sprach mit Hersteller aller erhältlicher Rapid Prototyping-Systeme. Er stellte fest, dass zwar alle Systeme die Produktion einzelner Einheiten neuer medizinischer Geräte verbessern, mit Ausnahme von Objet jedoch alle deutliche Nachteile aufwiesen: Die gefertigten Einheiten waren teilweise grob, schwer und unpräzise und die Fertigung mitunter viel zu langsam.

Lediglich die Technologie von Objet erwies sich als geeignet, präzise Geräte schnell herzustellen, um die elektronischen Komponenten einzupassen und für die Teilnehmer der klinischen Versuche bereitzustellen.

DiMino entschied sich für den Objet Eden350, da er von dessen Geschwindigkeit und Präzision ebenso überzeugt war, wie vom Gewicht, dem glatten Finish und der Langlebigkeit der gedruckten Bauteile. Ende 2007 nahm Objet im Anschluss an die Auswahl eines geeigneten Standorts bei Ivivi und einer umfassenden Technologieschulung die Lieferung und Inbetriebnahme vor.

Amortisation in weniger als einem Jahr

Die Integration des Eden350 in die Produktentwicklung und den Produktionszyklus von Ivivi war ein voller Erfolg, und die Investition hat sich bereits in weniger als einem Jahr amortisiert.

“Wir konnten den Produktionsprozess für klinische Versuchsgeräte um durchschnittlich fünf bis sechs Wochen verkürzen’, so DiMino. Das System bietet zudem weitere wichtige Vorteile:

  • Die Verbesserung der Prototypenentwicklung bei Ivivi, da die Designer über Nacht Produktänderungen vornehmen können.
  • Stärkung der Beziehungen zu den wichtigsten Vertriebspartnern, die überrascht waren, dass Ivivi in der Lage ist, die Geräte innerhalb von 24 Stunden an die Unternehmens- und Patientenanforderungen anzupassen.
  • Bereitstellen schneller, kostengünstiger Design- und Fertigungsmethoden für angepasste Fertigungswerkzeuge (z. B. Montagevorrichtungen) für klinische Versuchsgeräte. Bislang mussten hierfür externe und kostspielige Werkstätten herangezogen werden.

Um zu unterstreichen, wie reaktionsschnell, vielseitig und kreativ das Objet-System ist, druckte DiMino mit der Technologie für alle Vorstandsmitglieder von Ivivi einen Schlüsselanhänger.

Ivivi erwägt nun die Aufrüstung auf das revolutionäre Connex500™ von Objet, dem ersten 3D-System, mit dem gleichzeitig mehrere Materialien mit unterschiedlichen mechanischen und physikalischen Eigenschaften gedruckt werden können. Laut DiMino könnte das Unternehmen mit der neuen Technologie die Produktion solcher Geräte weiter verschlanken, die sowohl aus starren Elektronikrahmen als auch weicheren Komponenten für die Annehmlichkeit der Patienten bestehen. “Der Erwerb des Objet-System hat sich als eine meiner besten Geschäftsentscheidungen erwiesen”, so DiMino. “Objet ist eines jener seltenen Beispiele für eine technologische Innovation, mit der Unternehmen neue Höhen des Erfolgs erklimmen können.”

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