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Biomedical Modeling Inc.

Ein wichtiger Baustein der Aus- und Weiterbildung von praktizierendem Personal im Gesundheitswesen ist das Verständnis der normalen und der pathologischen Anatomie. Im wirklichen Leben weisen die Patienten jeweils ganz unterschiedliche anatomische Merkmale auf. Aufgrund dessen ist das Üben chirurgischer Eingriffe an menschlichen Leichen, Tiermodellen und Standard-Mannequins meist von geringer Bedeutung in Hinsicht auf den jeweiligen auf dem Operationstisch befindlichen Patienten.

Die bisherigen Übungsmodelle weisen erhebliche Einschränkungen auf. Menschliche Leichen gibt es wenige; sie bieten nur einen begrenzten Einblick in die pathologische Vielfalt und nur in den seltenen Fällen stimmt sie mit der jeweiligen Pathologie der Übung überein. Zudem bleibt bei ihnen nicht das Reaktionsvermögen des lebendigen Gewebes erhalten. Tiermodelle sind für die Grundlagen der Chirurgie (z. B. Schneiden, Nähen, Anwendung und Befestigung von Geräten) zwar sehr hilfreich, spiegeln aber nicht die menschliche Anatomie wider. Sowohl Tiermodelle als auch Leichen zur Präparation sind teuer und erfordern eine kontrollierte Umgebung. Mannequins sind darauf beschränkt, eine normale oder allgemeine Durchschnittsanatomie wiederzugeben, da die Herstellungskosten für unterschiedliche Modelle sehr hoch und die erforderliche Werkzeugfertigung für die massenhafte Herstellung dieser Puppen begrenzt ist. Mit der zukunftsweisenden 3D-Drucktechnologie ist die Erstellung realistischer Beispiele menschlicher Anatomie nicht so zeitaufwendig und kostenintensiv wir die herkömmliche Fertigungsmethoden für medizinische Modelle.


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The multi-material hand model incorporates soft tissue with hard bone in a single print.

Bei diesem Multimaterialmodell einer Hand werden das weiche Gewebe und die harten Knochen in einem Arbeitsgang gedruckt.

„Mit dem Stratasys J750 können Mannequins für die Ausbildung mit einer Vielzahl von normalen und abnormalen Anatomien wirtschaftlich hergestellt werden, wobei realistische Farben und Gewebebeschaffenheiten reproduziert werden können. Dadurch können Chirurgen effektiv auf abnorme und patientenspezifische Anatomie geschult werden.“

Crispin Weinberg, Biomedical Modeling Inc.