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Kärcher verkürzt die Designzyklen mit dem 3D-Multimaterialdruck.

1950 erfand Alfred Kärcher den ersten Hochdruckreiniger für den europäischen Markt. Seitdem expandierte das in Winnenden ansässige Familienunternehmen über die Grenzen Deutschlands hinaus und hat inzwischen Niederlassungen in fast 70 Ländern. Das umfangreiche Firmenportfolio umfasst Hochdruckreiniger, Staubsauger, Dampfreiniger, Kehr- und Saugmaschinen, Waschanlagen, Trink und Abwasseraufbereitungsanlagen, Wasserspender, telematikgestützte Flottenmanagementsysteme sowie Pumpen und Bewässerungssysteme für Haus und Garten.

 

Innovation ist laut Kärcher der wichtigste Faktor für das Unternehmenswachstum. Betrachtet man die Zahlen für 2017, so sind rund 90% aller Produkte im Kärcher-Portfolio fünf Jahre alt oder jünger. Eine derartige Optimierung und Innovation erfordert schnelle, effiziente und maßgeschneiderte Verfahren, von der Entwicklungsphase bis zum Versand des Endprodukts. Um bei ständig steigenden Produktionsanforderungen Schritt zu halten und gleichzeitig die Innovationskraft der Produkte zu steigern, setzt Kärcher auf die 3D-Drucktechnologie von Stratasys.

“Mit dem PolyJet-3D-Druck von Stratasys können wir Prototypen erstellen, die im Handumdrehen das Endprodukt genau imitieren.”
Achim Sanzenbacher, Prototyping-Manager bei Kärcher
Das patentierte Design der EASY!FORCEHochdruckpistole von Kärcher umfasst mehrere unterschiedliche Materialien mit variierender Festigkeit und komplexen Geometrien - deshalb ist es mit herkömmlichen Fertigungsmethoden schwierig, solch realistische Prototypen zu entwickeln.

PolyJet beschleunigt den Prototypenbau

Um den Produktionsablauf zu optimieren nutzt Kärcher seit 20 Jahren die 3D-Druck- Technologie. Durch den Einsatz der Stratasys FDM® and PolyJet™-Technologie hat Kärcher die Leistungsfähigkeit des 3D-Drucks verstanden und die Markteinführungszeit eines Produkts beschleunigt.

 

Die jüngste Produktentwicklung von Kärcher ist ein Paradebeispiel für die Optimierung eines Designs. Die EASY!FORCE Hochdruckpistole ist mit ihrer einmaligen Technologie das Herzstück des neuesten Kärcher Hochdruckreinigers. Das patentierte Design besteht aus mehreren Materialien mit unterschiedlicher Härte und komplexen Geometrien. Diese Kombination erschwert die Erstellung realistischer Prototypen mittels herkömmlicher Fertigungsmethoden.

 

„Früher haben wir gefräst oder einzelne Standardbauteile bestellt, um Prototypen für Produkte herzustellen“, erläutert Achim Sanzenbacher, Prototyping-Manager von Kärcher. „Das hat nicht nur lange gedauert, sondern auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt, einen realitätsgetreuen Prototyp mit der Optik und Haptik des Endprodukts zu erstellen. Der Stratasys PolyJet-3D-Druck mit seinem gummiartigen Agilus™ material und den farbigen, glatten Vero™ material hat es uns ermöglicht, Prototypen zu erstellen, die das Endprodukt im Handumdrehen nachahmen, was unsere Prototypentwicklung für die EASY!FORCE-Hochdruckpistole deutlich beschleunigt.“

PolyJet 3D printing technology lets Kärcher create prototypes that mimic the final part, speeding prototype development for the EASY!FORCE trigger gun.
Mit der PolyJet-3D-Druck-Technologie von Stratasys kann Kärcher Prototypen erstellen, die das Endprodukt genau nachahmen, was die Prototypenentwicklung für die EASY!FORCE-Hochdruckpistole beschleunigt.

Prototypen erstellen, die im Handumdrehen das Endprodukt genau imitieren

Der PolyJet-Drucker J750™ von Stratasys ist der einzige Multimaterial-3D-Vollfarbdrucker der Welt. Er ermöglicht über 500.000 Farben und Texturen und bis zu sechs Materialkombinationen in einem Druckvorgang – ideal für die Gewährleistung einer hohen Genauigkeit von Bauteilen aus weichen und harten Materialien, die für die EASY!FORCE-Hochdruckpistole benötigt werden.

 

“Die Erstellung eines 3D-gedruckten Prototypen, mit dem wir die unterschiedlichen weichen und harten Materialien in einem Druckvorgang nachbilden können, verkürzt unsere Entwicklungszyklen, da wir schneller und besser einschätzen können, ob der Prototyp funktionstüchtig ist und viel früher sicherstellen, dass unser Design die erforderlichen funktonalen Anforderungen erfüllt“, sagt Florian Friedl, Spezialist, Kärcher. „Unsere Produkte werden den ganzen Tag über in gewerblichen Umgebungen eingesetzt, deshalb ist ein genaues Design von entscheidender Bedeutung, um zu gewährleisten, dass die Produkte funktionstüchtig und beständig sind, wenn sie über einen langen Zeitraum in rauen Umgebungen eingesetzt werden.“

 

„Wir haben langjährige Erfahrung mit den Technologien von Stratasys, deshalb wissen wir, wann und wo 3D-Druck unsere Arbeitsprozesse verbessern, unsere Entwicklungszyklen verkürzen und unsere Mitarbeiter dabei unterstützen kann, die bestmögliche Lösung für unsere Kunden zu finden“, so Sanzenbacher. „Wir freuen uns darauf, weitere neue Anwendungen mit dieser Technologie zu erschließen, um unsere Markteinführungszeiten weiter zu verbessern und die Effizienz zu steigern.“

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