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Fallstudien zur Medizinbranche

Mithilfe von 3D-Druck können Leben gerettet werden

Ob beim Kampf gegen Diabetes oder bei den „magischen Armen“ der kleinen Emma – Mediziner nutzen 3D-Druck, um Leben zu retten und die Gesundheit zu fördern.

Erfahren Sie, wie engagierte Mediziner mithilfe des 3D-Drucks Innovationen hervorbringen, Schwierigkeiten überwinden und effizienter arbeiten.

Wenn komplexe, facettenreiche chirurgische Verfahren erforderlich sind, ist es von entscheidender Bedeutung, den bestmöglichen Ausgang vorherzubestimmen. Mithilfe anatomischer Modelle – die mit modernen 3D-Drucksystemen hergestellt werden – können Chirurgenteams wie die Division of Oral and Maxillofacial Surgery von MetroHealth viele verschiedene Behandlungsszenarien durchgehen, bevor sie sich für einen Plan entscheiden, der die Einhaltung dieser Anforderungen sicherstellt.

MetroHealth ist einer der größten und umfassendsten Gesundheitsversorger im nordöstlichen Ohio, der seit 170 Jahren Cleveland und Umgebung medizinisch versorgt. Die Division of Oral and Maxillofacial Surgery kümmert sich um Kiefer- und Gesichtstraumata, Mundkrankheiten, die rekonstruktive Gesichtschirurgie, die Korrektur von Gesichtsdeformationen, die Zahnfachchirurgie, Zahnimplantate und die ambulante Anästhesie.

Das MetroHealth-Team für orale und maxillofaziale Chirurgie benötigte eine Lösung, mit der der Ausgang umfassender Rekonstruktionsverfahren im Kieferbereich optimiert und gleichzeitig die Invasiviät und Unannehmlichkeit für die Patienten minimiert werden konnten. Das 3D-Drucksystem Objet Geometries Eden500V™ bot eine ideale Lösung, da das Team nun schnelle mehrere großformatige anatomische Modelle herstellen konnte, um die jeweils geeignetsten Lösungen für einzelnen Fälle zu ermitteln. Chirurgische Positionierungsvorlagen, die anhand der chirurgischen Nachbildung des anatomischen Modells hergestellt wurden, unterstützten die Planung vor dem Eingriff und ermöglichten die erforderliche Bestätigung der intraoperativen Positionierung. Anhand dieser Vorlagen konnte zudem die genaue Größe des erforderlichen Knochenspans ermittelt werden.

“Die Vorlagen für die chirurgische Positionierung spielen bei der Planung vor dem Eingriff eine große Rolle, da sie diesen verkürzen und lokal begrenzen und zudem das transplantierte Knochenspangewebe kaum bearbeitet werden muss”, erläutert Jon P. Bradrick, DDS, Associate Professor und Director der Division of Oral & Maxillofacial Surgery des MetroHealth Medical Center. “Ich war besonders beeindruckt von der schnellen Durchlaufzeit von nur vier Tagen beim Herstellen der Modelle. Dies ist das beste Beispiel für eine Technologie, die die Globalisierung der Gesundheitsversorgung voranbringt.” Fügte er hinzu.

Präzise Modelle eignen sich ideal für die chirurgische Planung und andere medizinische Anwendungen

Der Objet Eden500V-3D-Drucker beruht auf der innovativen PolyJet™-Technologie von Objet und ist eine benutzerfreundliche, schnelle und saubere Lösung für das Herstellen präziser medizinischer Modelle. Die auf dem Eden500V gedruckten Modelle sind beständig und weisen außerordentlich feine Details und eine herausragende Oberflächenbeschaffenheit auf. Sie können daher das hohe Maß an Genauigkeit gewährleisten, das das Operationsteam von MetroHealth benötigt.

“Ich war besonders beeindruckt von der schnellen Durchlaufzeit von nur vier Tagen beim Herstellen der Modelle. Dies ist das beste Beispiel für eine Technologie, die die Globalisierung der Gesundheitsversorgung voranbringt.”

Die Objet-Modelle werden aufgrund der großen Präzision, der kurzen Herstellungszeit und der einfachen Sterilisierung der Modelle in breitem Maße für die Fertigung von Modellen für medizinische Anwendungen eingesetzt. Zudem sind die Modelle äußerst langlebig, sodass auf ähnliche Weise wie bei menschlichem Knochengewebe Bohrungen vorgenommen sowie Schrauben und Plaketten angebracht werden können. Da beim Entfernen des Stützmaterials dünne und filigrane Strukturen erhalten bleiben und kein Nachbearbeitungsschritt erforderlich ist, bei dem die Modelloberfläche beeinträchtigt werden könnte, ist es möglich, komplexere und weitaus filigranere Strukturmodelle der menschlichen Anatomie als Knochen herzustellen, darunter z. B. Blutgefäße.

“Aufgrund des Komplexitätsgrads unserer Verfahren ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Modelle den Bedingungen, unter denen wir operieren, exakt entsprechen. Dank der hohen Auflösung des Eden500V ist dies möglich”, erklärt Dr. Bradrick.

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