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Fallstudien zur Medizinbranche

Mithilfe von 3D-Druck können Leben gerettet werden

Ob beim Kampf gegen Diabetes oder bei den „magischen Armen“ der kleinen Emma – Mediziner nutzen 3D-Druck, um Leben zu retten und die Gesundheit zu fördern.

Erfahren Sie, wie engagierte Mediziner mithilfe des 3D-Drucks Innovationen hervorbringen, Schwierigkeiten überwinden und effizienter arbeiten.

Ärzte betrachten mit der Acist-Technologie Herzen und Arterien.

Acist (Advanced Contrast Imaging System Technology) ist ein Unternehmen für medizinische Geräte, das sich auf das Entwickeln von Kontrastmittelinjektionssystemen für die Bereiche Kardiologie und Radiologie spezialisiert hat. Mit den Geräten von Acist wird Kontrastmittel in das Gefäßsystem eingeführt, sodass die Ärzte die Anatomie betrachten können.

Das Unternehmen mit Stammsitz in Eden Prairie (Minnesota, USA) ist in Kliniken in mehr als 40 Ländern vertreten. Durch das Erforschen und Umsetzen neuer medizinischer Technologien, die eine größere Benutzerfreundlichkeit und Kontrolle verleihen, möchte das Unternehmen ein “perfektes Bild” bieten.

Bereitstellen der besten Lösungen

Acist setzt die FDM-Technologie (Fused Deposition Modeling) von Stratasys ein, um die Effizienz auch über das Rapid Prototyping hinaus zu optimieren. Laut Dave Scott, Manufacturing Engineering Manager bei Acist

„konnte Acist dank FDM diese Anzeigebaugruppe mit weniger Teilen bauen, als dies zuvor möglich gewesen wäre.“

“Wir beschränken den Einsatz von FDM nicht auf ein Aufgabengebiet. Wir setzen die Technologie überall gerne ein. Sie wird für Vorrichtungen, Funktionstests, Industriedesign und endgültige Bauteile verwendet. Wir möchten in die Maschinen, die wir auf den Markt bringen, so viele FDM-Bauteile wie möglich einbauen. Mit FDM können wir in ein Teil mehr Komplexität, Formen und Funktionen integrieren als mit herkömmlichen Methoden.”

Aufnahme von Feedback

Acist bleibt mit den Maschinenbedienern in Verbindung, da einige Verbesserungsmöglichkeiten erst beim Einsatz in einem Krankenhaus ersichtlich werden. So wiesen die Bediener beispielsweise auf die Notwenigkeit hin, an die einzelnen Maschinen mehrere Messwandlertypen anschließen zu können, zwischen denen ein Umschalten möglich sein muss. Um das Problem zu beheben, entwarf Acist rasch ein Bauteil in der CAD-Software und druckte es mit dem Dimension 3D-Drucker als funktionierendes Bauteil, das für die Maschinen in aller Welt eingesetzt werden kann. Acist betont, dass dieses, mit herkömmlichen Methoden nur schwer zu fertigende Bauteil problemlos mit FDM erstellt und gedruckt werden konnte.

Aktualisierungen für die EmpowerCTA-Injektionssysteme

Das Acist-Team bei der Arbeit am CTA-Bildschirm mit FDM-Bauteilen auf dem Tisch

Acist modernisierte kürzlich das EmpowerCTA®-Injektionssystem, einen Niederdruckinjektor. Die neue EmpowerCTA-Anzeige umfasste 36 Teile, von denen sieben Endbauteile mit der FDM-Technologie gefertigt werden. Das FDM-Gehäuse des Produkts ist ebenso ansprechend wie ein Spritzguss-Gehäuse. Mit der FDM-Technologie konnte Acist auf eine neue Weise für die Fertigung entwickeln, indem Bauteile kombiniert und eine größere Komplexität erzielt wurden. Dieser Ansatz wäre mit herkömmlichen Fertigungsmethoden wie z. B. Spritzguss unmöglich gewesen. Ohne generative FDM-Verfahren wären beispielsweise anstelle der sieben Bauteile, die nun die Anzeige vervollständigen, 15 erforderlich gewesen — mehr als das Doppelte an Teilen für Fertigung und Lagerhaltung. Acist entwickelte die FDM-Bauteile um die Fertigteile, Platinen und integrierten Schaltungen, um den Entwurf für die Fertigung zu optimieren. Ein solider, getesteter Entwurf ist wichtig, um zum Gießen und Fräsen der Teile übergehen zu können. Mit FDM kann Acist Kleinserien produzieren und das Feedback der Bediener einholen, bevor die kostspieligen Produktionsformen hergestellt werden.

Weniger Bestand

Mit FDM besteht der Bestand von Acist aus einer digitalen Datei auf einem Server. Das Unternehmen kann auf Lagerhaltung und Lieferanten verzichten. Beim Ausfall eines FDM-Teils druckt Acist — selbst noch fünf Jahre später — einfach mit dem Fortus 3D-Produktionssystem oder dem Dimension 3D-Drucker ein Ersatzteil und verschickt es am nächsten Tag. Scott nennt FDM “die ultimative schlanke Technologie.”

Rapid Prototyping und darüber hinaus

Ein Fortus und zwei Dimension-Drucker im Labor von Acist.

Acist Medical Systems arbeitet weiterhin daran, Kreativität und Effizienz mithilfe von FDM zu verbessern und die Kosten im gesamten Fertigungsprozess zu senken. Mit keiner anderen Methode kann die komplexe Geometrie unmittelbar in verkaufsfertige Teile umgesetzt werden. Dank der Technologie ist Acist nach wie vor ein Vorreiter der Medizinbranche.

“Mit FDM sparen wir bei allen Betriebsabläufen Zeit und Geld. Wir haben so viel in diese Technologie investiert – nun nutzen wir sie umfassend. FDM-Bauteilen bieten viele Vorteile, aber man muss dies verinnerlichen”, so Scott.

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