Zurück zu den Suchergebnissen Durch den 3D-Druck behält Thermos in seiner Branche die Nase vorn

Thermos

Durch den 3D-Druck bleibt diese weltbekannte Marke an der Spitze

„Wir können so viele Prototypen herstellen, wie wir benötigen, bis wir das richtige Design gefunden haben.”
– Shin Matsuyama, Thermos K.K.

Shin Matsuyama

Luftdicht

Thermos Company wurde 1904 gegründet und ist berühmt für seine isolierten Lebensmittel- und Getränkebehälter. Neben seinen beliebten Kaffeebehältern stellt Thermos Brotbüchsen für Kinder und andere Verbraucherprodukte her. Dieses äußerst bekannte Unternehmen befasst sich ständig mit Innovationen und kann sich dabei auf eine beeindruckende Liste von Pioniertaten stützen, etwa die Einführung vakuumisolierter Lebensmittelgläser und Flaschen oder äußerst tragbarer Titanflaschen.

„Für uns geht es bei der Produktentwicklung immer darum, Artikel zu schaffen, die den Lebensstil der Menschen verändern helfen“, sagt Shin Matsuyama, Manager für Forschung und Entwicklung bei Thermos K.K. Früher war der Umgang mit kalten und heißen Getränken mühsam, und sie konnten nur in größeren Mengen, etwa in Krügen mit Eiswürfeln oder in beheizten Gefäßen serviert werden. Heute sind uns persönliche Getränkebehälter zur Selbstverständlichkeit geworden. Matsuyama bezeichnet diesen Kulturwandel als „revolutionäre Tragbarkeit“, und er verfolgt das Ziel, dieses Konzept immer weiter zu entwickeln, um noch bessere Produkte bereitstellen zu können. Im letzten Jahr kauften Kunden insgesamt drei Millionen Thermosflaschen und zeigten so ihre Anerkennung für diese Arbeit.

Besseres Design, schnellere Produktion und geringere Kosten

Takahiro Maruyama

Wer ein Thermos-Produkt verwendet, nimmt es in die Hand. Da Thermos-Kunden diese Produkte intensiv – mit Hand und Mund – berühren, sind ein hervorragendes Erscheinungsbild, ein optimales Gefühl und ein ergonomisches Design von größter Bedeutung. Innovationen bei diesen Produkten erfordern sehr viele physische Design-Iterationen, und Matsuyamas Team muss Prototypen schnell und problemlos erstellen können. Daher verwendet die hochmoderne Forschungs- und Entwicklungseinrichtung von Thermos K.K. in Niigata (Japan) zwei Stratasys® 3D-Druck-Technologien.

Matsuyamas Team führte die FDM®-Technologie 2006 im Hause ein, als die Designer zu einer moderneren Technikplattform mit High-End-3D-CAD übergingen. Man entschied sich für einen Dimension® 3D-Drucker, da dieser relativ große Modelle mit starken Thermokunststoffen erstellen kann. „Auch die Leistung im Kostenbereich ist hervorragend“, sagt Matsuyama.

Seitdem es den 3D-Druck verwendet, kann Matsuyamas Team Prototypen schneller und zu geringeren Kosten erstellen. Früher nahm das Outsourcing eines Prototypen typischerweise drei bis fünf Tage in Anspruch. „Aber jetzt können wir dies intern tun und einen Prototyp in nur wenigen Stunden erstellen. Wenn es sich um ein kleines Teil handelt, dauert es sogar nur einige Minuten“, sagt Matsuyama. Dazu kommt, dass die interne Erstellung von Prototypen für Thermos nur ein Fünftel der Kosten mit sich bringt, die beim Outsourcing anfallen. „Beim 3D-Druck zahlen wir hauptsächlich für die Materialien und für nichts sonst“.

Fertiges Produkt und 3D-Druck-Modell

Abgesehen von den Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Kosten hilft der 3D-Druck Thermos auch dabei, bessere Produkte zu fertigen. „Wir können so viele Prototypen herstellen, wie wir benötigen, bis wir das richtige Design gefunden haben. So konnten wir die Passform des Auslaufstopfens und die Ausgussleistung für unsere Thermosflaschen optimieren“, so Takahiro Maruyama.

Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren erstellt der 3D-Druck Prototypen mit deutlich mehr Eigenschaften, die auch die fertigen Endprodukte auszeichnen. „Rillen im Innenzylinder der Flasche sind mit herkömmlichen Verfahren nur schwer zu schneiden, der Dimension hat damit hingegen überhaupt keine Probleme“, so Maruyama. „Man muss lediglich die STL-Daten an den Drucker senden und auf die Starttaste drücken. Selbst unerfahrene Techniker können so Prototypen erstellen, ohne dicke Benutzerhandbücher wälzen zu müssen.“

Sobald Matsuyamas Designteam die Vorteile des 3D-Drucks klar geworden waren, erweiterte es seine Kapazitäten und fügte 2008 einen zweiten Dimension 3D-Drucker hinzu. 2012 wurde mit einem Object260 Connex™-3D-Drucker die PolyJet™-Technologie eingeführt. Der PolyJet-3D-Druck ermöglicht dem Team die Erstellung detaillierter und glatter Modelle aus mehreren verschiedenen Materialien. Beeindruckend ist auch, dass der 3D-Drucker Prototypen mit durchsichtigen und gummiartigen Eigenschaften erstellen kann, die sich sehr gut für Flüssigkeits- und Gastests eignen. Zusammen verbessern diese beiden 3D-Druck-Technologien die Designprüfungen und optimieren die Entwicklung sowie Qualitätstests – und das, selbst in der Produktion, für die Thermos intern entwickelte spezielle FDM-Werkzeuge verwendet.

Kunden sind immer auf der Suche nach beeindruckenden neuen Produkten. Thermos antwortet darauf mit Leichtbauweise, besserer Handhabung und verbesserten Gießeigenschaften. Der 3D-Druck gibt unserem Unternehmen die Freiheit, Innovationen unverzüglich umzusetzen und damit der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben.

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