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Mit dem Objet1000 3D-gedrucktes Fahrrad.

Fallstudien zu Konsumgütern

3D-Druck macht großartige Produkte noch besser

Die schnellste Methode, präzise Prototypen zu fertigen, ist der 3D-Druck. Erfahren Sie, wie sich das Produktdesign durch 3D-Druck beschleunigen und verbessern lässt, wodurch Designer selbstbewusster werden.

Langfristiges Ziel von PUMA ist der Aufstieg zum beliebtesten und nachhaltigsten Sport- und Lifestyleunternehmen. Das erfordert selbstverständlich die Konzentration auf Stil und Kreativität. Es ergeben sich praktische Konsequenzen für die Entwicklung, mit umfassender Planung und mehrfachen Designänderungen, die auf unterschiedlichen Kontinenten durchgeführt werden müssen.

Herausforderungen

Prototyp einer Puma-Sohle

PUMAs Top-Herausforderung war Zeit: die Verkürzung der Designzyklen und die schnellere Realisierung von mehr Designkonzepten. Während der Produktentwicklung müssen Schuhe geprüft und verschiedene Parameter vor der Produktion getestet werden. Eine zweite Herausforderung war die Kommunikation. Viele verschiedene Design- und Produktionsteams aus Deutschland, den Vereinigten Staaten und Vietnam mussten Schuhdesigns gemeinsam erarbeiten. Da allen nicht dasselbe physische Modell zur Verfügung stand, war diese Zusammenarbeit besonders umständlich.

Die Lösung

Prototypenmodell für Puma

Um die Designzeit zu reduzieren, stellte PUMA das Auslagern ihren Prototypenbaus ein und hat nun einen hausinternen 3D-Drucker Objet Connex500 im Einsatz. “Wir merkten, dass wir mit Hilfe eines hausinternen Objet 3D-Druckers mehr Designänderungen in weniger Zeit vornehmen können”, erläutert Andy Chung, Tooling & 3D Ingenieur. “PUMA hat bereits an einem anderen Standort erfolgreich einen Objet 3D-Drucker eingesetzt. So konnten wir den Effekt bereits abschätzen.”

Der Vorteil

PUMA verwendet den Objet Connex500-3D-Drucker jetzt in verschiedenen Phasen des Schuhdesigns. Für die erste Designüberprüfung wird ein Schuhsohlen-Prototyp hergestellt; später wird ein zweites Modell für die Konstruktionsüberprüfung gedruckt; darauf folgt ein drittes Modell für den Metallguss. “Vor Objet brauchte die “MCP”-Maschine etwa drei bis vier Tage für einen Prototyp, jetzt ist dies an einem einzigen Tag erledigt”, erläutert Andy Chung. “Dank der Qualität und Genauigkeit des Objet 3D-Druckers können wir die Passform der Außensohlen testen, indem das Modell einer Sohle direkt an den oberen Teil des Schuhs angepasst wird.” PUMA hat auch das schwierige Kommunikationsproblem zwischen den weit auseinander liegenden Teams mit der Anschaffung von jeweils einem Objet 3D-Drucker in jeder der drei Niederlassungen gelöst. “Jedes Team druckt denselben Prototypen, sodass wir bei Telefonkonferenzen die Design- und Produktionsfragen unter gleichen Voraussetzungen besprechen können. Alle Teams haben ein und dasselbe Modell vor Augen. So können wir uns viel besser als früher austauschen.” 

“Der 3D-Drucker von Objet erleichtert die Kommunikation zwischen Teams in unterschiedlichen Ländern, verringert die Anzahl der Designfehler und ungenaues Tooling.”

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