Prototyp einer Kreissäge mit Metallbauteilen und blauen FDM-Bauteilen

Funktionsprototypen

Bewährte und perfekte Designs dank anspruchsvoller, präziser Funktionstests

Moderne 3D-Drucktechnologie ermöglicht iterative, flexible Produktentwicklung. Funktionsprototypen mit strapazierfähigen Thermoplasten oder digitalen Materialien demonstrieren die Performance Ihrer zukünftigen Produkte – lange bevor Sie die Produktionswerkzeuge herstellen.

Weiche Bauteile

GPS-Gehäuse, gedruckt mit verschiedenen PolyJet-Materialien auf einem 3D-Drucker der Objet Connex-Familie.

Während des Design-Prozess gibt es nichts Überzeugenderes als ein 3D-Modell, dass in Haptik und Optik dem Endprodukt gleicht. Die große Auswahl an starren und gummiartigen Materialien, die im PolyJet-Verfahren zur Verfügung stehen, ermöglichen glatte Oberflächen, Detailtreue und die Möglichkeit eine Reihe an Materialien auf einer Bauplatte aufzutragen. Integrieren Sie Tast- und Schaltknöpfe und weiche Bauteile – sogar in Farbe, um hochrealistische Prototypen herzustellen, die wie Ihre zukünftigen Produkte aussehen und sich auch so anfühlen.

3D-Druck griffsympathischer Bauteile

Viele Branchen verwenden griffsympathische Oberflächen während des Produktdesigns, um zukünftige Produkteigenschaften zu bestätigen. Beispielsweise verwendet die Autoindustrie griffsympathische Eigenschaften bei der Gestaltung und Entwicklung von Interieurbauteilen wie Schalter, Hebel und Handgriffe. In der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik werden griffsympathische Oberflächen meist für Merkmale wie z. B. gummierte Knöpfe verwendet, um den ergonomischen Komfort der Produkte zu verbessern. In der Konsumgüterindustrie werden die unterschiedlichsten Produkte mit einer griffsympathischen Oberfläche ausgestattet, dazu gehören beispielsweise Zahnbürsten, Griffe von Rasierapparaten oder Brillen.

Was ist das Besondere am Connex 3D-Druck?

Connex 3D-Druck-Systeme generieren eine unvergleichliche Überstimmung mit dem Endprodukt. Sie können Prototypen herstellen, deren Eigenschaften jene von traditionellen Elastomeren wie EPDM oder NBR nachahmen, um Designs zu prüfen, die griffsympathische Bereiche enthalten. Mit dem Objet500 Connex3 können Sie sogar Farbe hinzufügen. Im oben dargestellten Beispiel wurden mehrere gummiartige Materialien mit einem unterschiedlichen Shore-A-Härtegrad gleichzeitig gedruckt und anhand des Designmodells geprüft. Das Modell wurde anschließend von einer Testgruppe und potentiellen Verbrauchern getestet, um deren Meinung hinsichtlich Produktkomfort und Benutzerfreundlichkeit zu erfassen. Probleme wie die Stoßresistenz eines Produkts können ebenfalls geprüft werden.

Tipps für den 3D-Druck griffsympathischer Bauteile

Speichern Sie das Design für jedes Element der Baugruppe in einer separaten STL-Datei. Dies wird für die griffsympathischen Bereiche und die anderen festen Teile empfohlen. Später können diese Teile in unterschiedlichen Farbtönen gedruckt werden, um die verschiedenen Bereiche auf dem Modell visuell voneinander abzusetzen.

Markieren Sie jedes Werkstück, das Sie bewerten mit dem entsprechenden Härtegrad. Die Markierung hilf Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt bei der Bestimmung, welcher Shore-Härtegrad die besten Ergebnisse in Ihrem Prüfkriterientest erzielt hat. Generieren Sie ebenfalls eine Methode, die es Ihnen erlaubt einen griffsympathischen Bereich auf Ihrer kompletten Baugruppe aus festen und weichen Teilen zu errichten. Sie können anschließend die Fähigkeit des Connex-Systems verwenden, bis zu neun verschiedene Materialien in einem Arbeitsschritt drucken zu können, und jedes Teil dem Modell hinzufügen und das Endprodukt bewerten.