Präsentieren Sie Ideen, lassen Sie sich inspirieren

Konzeptentwicklung

Präsentieren Sie Ideen, lassen Sie sich inspirieren

Mit 3D-Druckern können Ingenieure und Entwickler die Zukunft gestalten und eine Idee innerhalb weniger Stunden oder Tage in ein einmaliges Endprodukt verwandeln.

Anhand hausinterner Konzeptmodelle können Sie Ihre nächste große Idee erproben, früh Verbesserungen vornehmen, sich auf das Marketing konzentrieren und Fehler beheben, bevor sie Kosten verursachen.

Architekturmodelle

Überblick

3D-gedrucktes Architekturmodell.

In diesem Bereich finden sich zunehmend Nutzer, da der 3D-Druck von Architekturmodellen in der Entwurfsphase Zeiteinsparungen ermöglicht. Daher müssen die Stärken und Einschränkungen sowohl der PolyJet- als auch der FDM-Technologie für diese spezielle Anwendung bekannt sein.

Mit dem 3D-Druck von Architekturmodellen besteht die Möglichkeit, die Anzahl der Schritte zu reduzieren und die Entwurfszeit zu verkürzen, ohne auf die feinen Details des endgültigen Plans verzichten zu müssen.

Seit langer Zeit werden im Maschinenbau und der Architektur Computersimulationen eingesetzt. Die Visualisierung von Gebäuden erfolgte herkömmlicherweise jedoch anhand von Maßstabsmodellen aus Holz oder Schaumstoff. Dadurch konnten die Architekten ermitteln, wie sich das Gebäude in das Stadtbild einfügt und ob Probleme behoben werden mussten. Nun kombiniert der 3D-Druck die Präzision von Computersimulationen mit der Haptik von Maßstabsmodellen.

Für diese Anwendung müssen das Konzept und das Verfahren des Architekturdesigns ebenso bekannt sein wie das Konzept von Maßstab, Proportion, Raum, Form und Struktur.

Anwendungsprüfliste

Unter folgenden Bedingungen ist der PolyJet- oder FDM-Druck von Architekturmodellen optimal geeignet:

  • Anspruchsvolle Eigenschaften wie z. B. dünne Wände und Hohlräume
  • Hohe Wahrscheinlichkeit von Entwurfsänderungen

PolyJet und FDM bieten Architekten folgende Vorteile:

  • Um 50 bis 80 Prozent verkürzte Lieferzeiten
  • Um 40 bis 75 Prozent geringere Kosten
  • Langfristige Modellstabilität, keine Verformungen

Anwendungsübersicht – PolyJet und FDM

Mit PolyJet und FDM lassen sich hochwertige und detaillierte Architekturmodelle erstellen. Dank der einfachen Verwendung können Architekten in allen Entwurfsphasen kostengünstige Modelle fertigen. Die für beide Technologien angebotenen Materialien ermöglichen eine problemlose Nachbearbeitung, mit der sich die Modellqualität weiter verbessern lässt. 3D-gedruckte Modell ermöglichen die Visualisierung von Innenräumen. Große Modelle lassen zudem unterteilen. Dies eignet sich zu Vorführzwecken ebenso wie für die Fertigung von Modellen, die größer als der Bauraum des 3D-Druckers sind. Diese Teile lassen sich später mit Kunstharz oder Lösungsmitteln zusammenfügen, damit das fertige Modelle wie aus einem Stück erscheint.

Dank der präzisen Details lassen sich Maßstabsmodelle mit architektonischen Komponenten wie z. B. Texturen und Geländern fertigen.

Praxisbeispiel – FDM

3D-gedrucktes Architekturmodell mit Treppen im Inneren

Das in Kalifornien ansässige Unternehmen 3D Reprographics fertigt Architekturmodelle für seine Kunden. Die Kunden müssen die einzelnen Stockwerke der Modelle begutachten können und benötigen daher werden separate, stapelbare Modelle. Obwohl die Modelle lediglich zu Präsentationszwecken dienen, ist ihre Langlebigkeit aufgrund der häufig recht dünnen Wände stets ein Thema. Die herkömmliche Modellierung erfordert Geschick und Fachwissen. Zudem neigen herkömmliche Modelle dazu, sich im Lauf der Zeit zu verformen. Stratasys schlug 3D Reprographics einen Benchmark-Vergleich zwischen FDM und der derzeitigen Modellierungsmethode vor. 3D Reprographics fertigte Wände bis zu einer minimalen Stärke von einem Millimeter. Hierbei erwiesen sich 2 mm als die optimale Stärke mit den erforderlichen Eigenschaften.

3D Reprographics stellte fest, dass sich FDM hervorragend für stabile und präzise Präsentationsmodelle eignet. Zum einen sind dünnwandige Modelle so haltbarer, zum anderen lassen sich mit dem FDM-System von 3D Reprographic die Modelle in einem Durchgang fertigen – die Modelle müssen also nicht von Hand zusammengesetzt werden. Die FDM-Modelle lassen sich einfach lackieren und verziehen sich im Lauf der Zeit nicht.

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